Happy Birthday, Karl Heinz Lotz!

1929, Berlin während der Weltwirtschaftskrise. Der arbeitslose Taxifahrer Emanuel lernt das Tanzmädchen Susi kennen. Sie ist jung, schön, selbstbewusst. Nach dem gleichnamigen Roman von Rudolf Braune wird ein Tag im Leben eines Taxifahrers, eines Arbeitslosen, zweier Tanzgirls und eines Polizisten geschildert, deren Wege sich in Berlin kreuzen. Karl Heinz Lotz konzentriert sich ganz auf die Figuren und die Situationen, erreicht dadurch Authentizität. Dokumentarisches und Fiktives stehen sich gegenüber, atmosphärisch werden die letzten Jahre der Weimarer Republik eingefangen. Beim Max Ophüls-Preis 1987 erhält der Film den Preis des saarländischen Ministerpräsidenten. Auszug aus der Begründung der Jury: „… Aus der Sicht der Machtlosen ist es Lotz gelungen, in atmosphärisch dichten Bildern ein Kapitel deutscher Geschichte emotional berührend nacherlebbar zu machen – auch eine Herausforderung, über unsere heutigen Probleme nachzudenken.“

DDR 1985, 88 min

Regie: Karl-Heinz Lotz

Schauspieler: Mirko Haninger, Ulrike Krumbiegel, Maria Probosz, Beata Maj-Dabal, Sylvester Groth

Termin(e): 21. Dezember 2006, 20:00 Anwesenheit des Regisseurs – Scheelehaus, Stralsund

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