Goldenen Bär, Berlinale 2007

Tuya ist die schöne und standhafte Ehefrau von Bater, einem Hirten, der beide Beine verlor, als er auf der Suche nach Wasser in den weiten Steppen der Inneren Mongolei unterwegs war. So muss Tuya nun allein für Bater und ihre zwei Kinder sorgen. Die harte Arbeit setzt ihr merklich zu. Als sie krank wird, beschließt das Paar, sich scheiden zu lassen, damit Tuya jemanden suchen kann, der ihr hilft, die Familie zu versorgen… Wang Quan‘ab eschreibt das bäuerliche Leben in den ländlichen Regionen Chinas am Rande der schnelllebigen Gesellschaft, in einem Gebiet, wo die Zeit still zu stehen scheint und das Dasein sich ausschließlich um das blanke Überleben dreht. Erzählt wird unsentimental, fast dokumentarisch, oft befreiend komisch von Umbruch und Veränderung,
Liebe und Scheitern.

China 2006, 96 min

Regie: Quanan Wang

Schauspieler: Yu Nan, Bater, Sen’ge, Zhaya

Termin(e): 24. Januar 2008, 20:00 – Scheelehaus, Stralsund

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