Born to Be Blue

Genie oder Junkie

15. März 2018, 20:00

Trailer zum Film

Kanada, GB 2016, 97 min, FSK: 12

R: Robert Budreau D: Ethan Hawke, Carmen Ejogo, Stephen McHattie, Callum Keith Rennie u.a.

Der Trompeter Chet Baker (1929-1988) gehört zu den prägenden Künstlern des Jazz. Nach einem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren, gefeiert als der „James Dean of Jazz“, war Chet Baker schon zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen, von Drogen und Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau, mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere. Robert Budreau erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters, teils anhand von Fakten, teils fiktiv. Eine eindrucksvolle Comeback-Story und eine Liebeserklärung an einen begnadeten Musiker.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

Das Blinde Auge – Ein Todesfall in Thüringen 2001

Extreme Rechte

27. September 2018, 20:00

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In Kooperation mit “Rock gegen Rechts Stralsund e.V.” und unterstützt von Friedrich-Ebert-Stiftung MV, Rosa-Luxemburg-Stiftung MV, VVN-BdA Stralsund und der Landeszentrale für politische Bildung M.

Deutschland 2018, 45 min

R: Jan Smendek

Axel U. wurde in der thüringischen Kleinstadt Bad Blankenburg am 24. Mai 2001 von einem stadtbekannten Neonazi brutal getötet. Doch Polizei, lokale Medien und Stadtpolitik tun sich schwer damit, dies als Tat eines gewalttätigen Neonazis einzuordnen. In monatelangen Recherchen wird der Tod Axel U.´s von den Filmpiraten in Kooperation mit EZRA erneut aufgerollt. Regisseur Jan Smendek zeigt in seiner Dokumentation, wie viel Geheimdienste und Polizei schon damals wussten und verweist auf Verbindungen des Täters zum NSU-Umfeld. Der Fall wird bis heute nicht als  neonazistische Gewalttat eingestuft. Im Anschluss an den Film erfolgt eine Diskussion über Opfer und Gefahr rechter Gewalt u.a. mit Regisseur Jan Smendek und Claudia Wangerin, Berichterstatterin aus dem NSU-Prozess.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

Arthur und Claire

Mit dem Leben hardern

13. Dezember 2018, 20:00

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A, D, NL 2017, 98 min, FSK: 12

R: Miguel Alexandre D: Hannah Hoekstra, Josef Hader u.a.

Der zynische Arthur, Anfang 50, die bissige Claire, Anfang 30, zwei Menschen mit Todessehnsucht, die gemeinsam durch die Amsterdamer Nacht taumeln. Tauchen ein in das Leben des anderen, das sie so noch nicht kannten. Fließend wechseln dabei Klamauk mit Feinfühligkeit, Kalauer mit philosophischer Tiefe, makabre Pointen mit menschlicher Wärme und die Angst vor dem Tod mit der Angst vor den Lebenslügen. Am Ende ist die Zukunft offen.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

Isle of Dogs – Ataris Reise

Sieg der Unterdogs

29. November 2018, 20:00

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USA, D 2018, 101 min, FSK: 6

R: Wes Anderson Stimmen: Tilda Swinton, Edward Norton, Bill Murray u.a.

In Megasaki sollen durch einen Regierungserlass des autoritären und korrupten Bürgermeisters Kobayashi alle Hunde auf eine riesige Müllhalde verbannt werden. Als erster Spots, der Hund seines 12-jährigen Stiefsohns Atari. Doch der will seinen heißgeliebten Vierbeiner wieder haben. Bei der Suche hilft ihm ein basisdemokratisch organisiertes Rudel von Mischlingshunden, Chief, King, Boss, Rex und Duke. Räudig und rebellisch: Wes Andersons kunstvoller Trickfilm überzeugt mit Dialogwitz, Botschaft und Kläfferromantik.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

Madame Aurora und der Duft von Frühling

Charmantes Frauenportrait

23. November 2018, 19:00

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Frankreich 2017, 89 min, FSK: o.A.

R: Blandine Lenoir D: Agnès Jaoui, Pascale Arbillot, Thibault de Montalembert u.a.

Die lebensfrohe Aurora hat zwei Töchter, ist geschieden und steht mitten im Leben. Doch plötzlich wird ihre Welt durcheinander gewirbelt: Aurora erfährt, dass sie Großmutter wird, fliegt aus ihrem Job und muss feststellen, dass Älterwerden nicht so einfach ist. Als Aurora zufällig ihre Jugendliebe Christophe wieder trifft, ist es Zeit für einen Neustart! Mit Hilfe ihrer besten Freundin Mano und ihren beiden Töchtern erlebt Aurora, dass man etwas loslassen muss, um neu beginnen zu können.

Spielstätte: Uwe Brauns Halle Negast

Rico, Oskar und die Tieferschatten

Kinderfilm auch für Erwachsene

23. November 2018, 16:00

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Deutschland 2014, 96 min, FSK: o.A.

R: Neele Vollmar D: Karoline Herfurth, Anton Petzold, Jur Winkler u.a.

Auf der Suche nach einer Fundnudel trifft der tiefbegabte Rico den hochbegabten Oskar und die beiden Jungs werden Freunde fürs Leben. Gemeinsam sind sie quer durch Berlin dem berüchtigten Entführer Mister 2000 auf der Spur. Doch dann ist Oskar plötzlich verschwunden und Rico muss seinen ganzen Mut zusammen nehmen, um seinen Freund zu finden… Der Film basiert auf der RICO-Bücherreihe von Andreas Steinhöfel.

Spielstätte: Uwe Brauns Halle Negast

Hannas schlafende Hunde

Drei Frauen. Drei Generationen. Ein Schicksal

15. November 2018, 20:00

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In Kooperation mit dem Förderverein Historische Warenhäuser Wertheim und Tietz in Stralsund e.V.

Österreich, Deutschland 2016, 120 min., FSK: 12

R: Andreas Gruber D: Nike Seitz, Franziska Weisz, Johannes Silberschneider, Hannelore Elsner u.a.

Wels, Oberösterreich, 1967: Nur nicht auffallen ist das oberste Gebot in Hannas Familie. Das ist ihrer Mutter Katharina ebenso wichtig wie die regelmäßigen Besuche in der katholischen Messe von Pfarrer Angerer. Das kluge Mädchen spürt instinktiv, dass an der Lebensweise der Familie etwas nicht stimmt, und entdeckt, unterstützt von ihrer resoluten Großmutter Ruth, das Geheimnis ihrer jüdischen Identität. Hanna beginnt die Angst ihrer Mutter zu verstehen, will sich aber nicht weiter verstecken. Die schlafenden Hunde der Vergangenheit in dem noch immer naziverseuchten Dorf sind ohnehin bereits geweckt

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

1000 Arten, den Regen zu beschreiben

Sich wegschließen

25. Oktober 2018, 20:00

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Deutschland 2017, 90 min, FSK: 12

R: Isabel Prahl D: Bibiana Beglau, Bjarne Mädel u.a.

Seit Wochen ist die Tür zu: Mike, gerade 18, hat sich eingeschlossen. Er ist nicht krank. Er hat sich bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht mehr teilzunehmen. Sein einziges Fenster zur Welt ist das Internet. Die Eltern und Schwester Miriam stehen ratlos vor seiner Tür und erleben, wie Mikes Verschwinden auch ihr Leben verändert.  Der Film bezieht sich auf das aus Japan bekannte Phänomen Hikikomori, das sich zunehmend auch in Westeuropa verbreitet, verursacht u.a. durch Überforderung, Versagensangst, Leistungsdruck.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi