Findlingspreisträger dokumentART 2006 und anschl. Diskussionsangebot

Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau gewann Katharina Bullin mit der Volleyball-Nationalmannschaft der DDR eine Silbermedaille. 20 Jahre und 12 Operationen danach kann sie ohne Spezialmatratze nicht mehr schlafen. Ihre Geschichte ist eine Tragödie: Die einst gefeierte Leistungsträgerin des DDR-Sports wird mit Anfang 20 zur Invalidin. Ohne Selbstmitleid erzählt Katharina Bullin von Staatsdoping und der Gnadenlosigkeit sozialistischer Siegermentalität. Schonungslos entlarvt sie dabei den Zynismus eines Gesellschaftsentwurfs, in dem Menschen rücksichtslos missbraucht werden. Noch nie ist ein Dopingopfer so offensiv und ehrlich mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen. Ein Film über Testosteron im Frauenkörper und die Lebensgeschichte einer Elitesportlerin, die nicht altern darf.

Deutschland 2005, 79 min

Regie: Marcus Welsch

Darstellerin: Katharina Bullin

Termin(e): 26. April 2007, 20:00 Regisseur und Katharina Bullin sind anwesend! – Scheelehaus, Stralsund

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