Was man liebt, das lässt man los

28. März 2013, 20:00

D 2012, 85 min, FSK: 12

R: Hans-Christian Schmid D: Corinna Harfouch, Lars Eidinger, Ernst Stötzner, Sebastian Zimmler u.a.

Ein ganz normaler Besuch bei den Eltern am Wochenende, Mutter Gitte hat eingeladen. Sohn Marko reist gemeinsam mit seinem Sohn Zowie aus Berlin in die westdeutsche Provinz. Unerwartet für alle offenbart Gitte, dass sie nach jahrelanger Depression alle Medikamente abgesetzt hat. Als einziger entspricht Marko ihrer Bitte, sie von nun an als vollwertiges Mitglied der Familie zu behandeln, und bringt damit nicht nur die vermeintlich gut eingespielte Beziehung seiner Eltern aus dem Gleichgewicht. Vater Günter, der gerade seinen Verlag in Frankfurt verkauft hat, sieht seine neu gewonnenen Freiheiten in Gefahr. Markos Bruder, der finanziell immer noch vom Vater abhängig in der Provinz geblieben ist, glaubt nicht an die Genesung seiner Mutter. In Hans-Christian Schmids Film entspinnt sich aus einer ganz alltäglichen Situation die Vivisektion einer Familie. Es geht um Verlässlichkeit, Vergänglichkeit der Liebe und des familiären Glücks, um Selbstbetrug und den Punkt im Leben, an dem sich die glänzende Fassade der kultivierten Bürgerlichkeit nicht mehr länger aufrechterhalten lässt.

Termin: 28. März 2013, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

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