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Der blinde Fleck

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Täter? Attentäter? Einzeltäter?

27. November 2014, 20:00

 

Trailer zum Film

In Kooperation mit Jürgen Suhr und Ulrike Berger, MdL, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN zeigen wir Der blinde Fleck.

Deutschland 2013, 99 min

R: Daniel Harrich, D: Benno Führmann, Nicolette Krebitz, Heiner Lauterbach, Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec, Anna Grisebach

Am 26. September 1980 wurden bei einem Terroranschlag am Haupteingang des Oktoberfests in München 13 Menschen getötet und 211 verletzt, 68 davon schwer. Bis heute gilt dieser Anschlag als schwerster Terrorakt der deutschen Nachkriegsgeschichte. Als Attentäter wurde Gundolf Köhler ermittelt, der bei dem Anschlag starb. Köhler war Mitglied der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann, die Ermittler stellten jedoch 1982 abschließend fest, er habe den Anschlag allein geplant, vorbereitet und ausgeführt. Dies wurde seither immer wieder bezweifelt. Zeugenaussagen legten schon in den 80er Jahren nahe, dass es sich um die Tat einer Gruppe gehandelt habe, eine These, die durch neuere Aktenfunde gestützt wird. Inzwischen prüft die Generalbundesanwaltschaft eine Wiederaufnahme der Ermittlungen.

Vor dem Hintergrund der Mord- und Anschlagsserie des rechtsterroristischen NSU, bei dem über viele Jahre hinweg in die falsche Richtung ermittelt wurde und unverständliche Ermittlungspannen dazu führten, dass das NSU-Trio ohne aufgespürt zu werden mordend durch die Republik ziehen konnte, bekommt das „Oktoberfest-Attentat“ höchste Brisanz. In beiden Fällen müssen sich die Ermittlungsbehörden unbequemen Fragen stellen lassen.

Der Film schildert auf dokumentarischer Basis die Geschehnisse um den Bombenanschlag in München.

Termin: 27. November 2014, 20:00 Uhr – Kulturkirche St. Jakobi

 

Zeit der Kannibalen

Film/ Zeit der Kannibalen

Zum Fest der Liebe

18. Dezember 2014, 20:00

Trailer zum Film

Deutschland 2013, 93 min, FSK: 12

R: Johannes Naber D: Katharina Schüttler, Devid Striesow, Sebastian Blomberg, Jaymes Butler, Joana Adu-Gyamfi u.a.

Öllers und Niederländer haben alles im Griff. Seit sechs Jahren touren die erfolgreichen Unternehmensberater durch die dreckigsten Länder der Welt, um den Profithunger ihrer Kunden zu stillen. Ihr Ziel scheint nah: Endlich in den Firmenolymp aufsteigen, endlich Partner werden! Als sie erfahren, dass ihr Teamkollege Hellinger den ersehnten Karriereschritt gemacht hat, liegen die Nerven blank. Denn „up or out“ ist das Prinzip. Dass Hellinger sich bald aus ungeklärten Gründen aus dem Bürofenster stürzt, hilft ihnen auch nicht weiter. Ausgerechnet die junge, ehrgeizige Bianca rückt für ihn nach. Öllers und Niederländer sind genervt, Sarkasmus macht sich breit, Neurosen brechen aus. Der Kampf um das Überleben in der Company geht an die Substanz – die Zeit der Kannibalen bricht an…

Termin: 18. Dezember 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Westen

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Im Westen und im Osten nichts Neues

04. Dezember 2014, 20:00

Trailer zum Film

Deutschland 2013, 102 min, FSK: 12

R: Christian Schwochow  D: Jacky Ido, Jördis Triebel, Alexander Scheer, Anja Antonowicz, Tristan Göbel u.a.

Berlin, Ende der 1970er Jahre: Nelly Senft musste zwei Jahre warten, bis sie mit ihrem Sohn in den Westen ausreisen durfte. Im Notaufnahmelager Marienfelde stößt sie auf Misstrauen, Ablehnung und Kontrolle, die CIA stellt ihr ähnliche Fragen wie die Stasi. Sie verweigert sich dem entwürdigenden Prozedere und trotzt der neuen Überwachung, die der alten in nichts nachsteht. Die Vorlage liefert der Roman “Lagerfeuer” von Julia Franck, die einst selbst als Kind einige Monate in einem Lager in Berlin-Marienfelde gelebt hat. So beruht der mehrfach ausgezeichnete Film auf persönlichen Erfahrungen und ist doch von geradezu sinnbildlicher Kraft, wenn es darum geht, nachzuzeichnen, wie eine Person ohne jedes Zutun zur Repräsentantin eines Systems erhoben wird.

Termin: 04. Dezember 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Beware of Mr. Baker

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Genie und Knochenbrecher

20. November 2014, 20:00

Trailer zum Film

2012, 92 min, OmU, FSK: 12

R: Jay Bulger

Alkohol, Drogen, Faustkämpfe: Wo er auch ging, hinterließ er verbrannte Erde, Ginger Baker. Der wahre Meisterdrummer des Rock, Erfinder des Drum-Solos, Mitbegründer von Cream. Bakers Spiel war laut, aggressiv, aber auch elegant, fließend, rhythmisch. Das Genie am Schlagzeug, das ein Vermögen verdiente und bis auf den letzten Penny wieder verlor, ist zwar alt und krank, aber immer noch Ginger Baker. Jay Bulger erzählt die außergewöhnliche Geschichte eines Ausnahmemusikers spannend und abwechslungsreich. Geschickt vermischt er erfrischend offene Aussagen früherer Kollegen, Ausschnitte von Auftritten, Musikclips und Animationssequenzen zu einem äußerst kurzweiligen und anregenden Film und inszeniert ein eindrucksvolles Porträt voller Respekt vor der einzigartigen Lebensleistung Ginger Bakers, über ein Leben zwischen Drogen, Groupies, Leidenschaft für Polo und einer unstillbaren Spiellust.

 

Termin: 20. November 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Haben und Sein

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Reichtum besteht mehr im Gebrauch als im Eigentum

06. November 2014, 20:00

 Hier findet ihr das Kurzfilmprogramm.

In Kooperation mit den Entwicklungspolitischen Tagen 2014 in MV: Kurzfilmnacht zu den Entwicklungspolitischen Tagen

International, ca. 100 min, FSK: o.A.

10 Kurzfilme mit künstlerischer Begleitung

Mein Haus, mein Auto, mein Garten – “Es ist gar nicht auszusprechen, wie schätzenswert es ist, etwas sein Eigen nennen zu dürfen”, meint Aristoteles. Konflikte um Lebensgrundlagen und die Jagd nach Reichtümern sind so alt wie die Menschheit, obwohl “Kein Mensch würde alle Güter dieser Welt haben wollen, wenn die Bedingung daran geknüpft wäre, sie ganz allein für sich zu besitzen”, nochmals Aristoteles. Und wirklich: Besitz war gestern. Heute wird geteilt, getauscht und privat vermietet. Tauschcafé, Schuldenerlass, Schatzsuche, Nießbrauch, Haushaltsgeld, Jagdrevier, Vermächtnis, Explorationslizenz, Freifunk…: Junge Regisseure erzählen dazu in Kurzfilmen Geschichten von anderen Erdteilen und aus der Nachbarschaft, dokumentarisch, fiktiv, poetisch, witzig, facettenreich und voller Widersprüche, mit Katastrophen und Lichtblicken.

Termin: 06. November 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Winter adé

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Ein Film als Vorbote der Geschichte

23. Oktober 2014, 20:00

DDR 1988, 115 min

R: Helke Misselwitz

Als Helke Misselwitz auf der Leipziger Dokumentarfilmwoche im Herbst 1988 ihren Film „Winter adé“ vorstellte, kam dies einer Sensation gleich: Noch nie vorher waren Frauen in der DDR derart offen vor der Kamera aufgetreten, um von ihren Hoffnungen, Sehnsüchten und Enttäuschungen zu erzählen. Der Film verwies auf einen deutlichen Stimmungswechsel im Osten Deutschlands, der sich ein Jahr später, wiederum in Leipzig, endgültig seine Bahn brach. Darüber hinaus erweist sich „Winter adé“ als ein künstlerisch nachhaltig wichtiger und ästhetisch geschlossener Film, den es neu zu entdecken gilt.

 

 

Winter adé läuft im Rahmen der Ausstellung “Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht! Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre”, die auf Initiative der Gleichstellungs-beauftragten der Hansestadt Stralsund vom 15.09. bis 09.11.2014 in der St. Nikolaikirche präsentiert wird.

 

 Termin: 23. Oktober 2014, 20 Uhr – Kulturkirche St. Jakobi

 

Ein Film als Vorbote der Geschichte