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El Clan

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Ein mörderischer Familienbetrieb

01. Dezember 2016, 20:00

Trailer zum Film

Argentinien, Spanien 2014, 108 min, FSK: 16

R: Pablo Trapero D: Guillermo Francella, Peter Lanzani, Lili Popovich u.a.

Argentinien in den frühen Achtzigern. Die Puccios leben in einem gutbürgerlichen Stadtteil in Buenos Aires, nach außen wirken sie wie eine ganz normale Großfamilie. Doch der Schein trügt. Im Verborgenen führt Patriarch Arquímedes Puccio die dunklen Geschäfte der Familie: Kidnapping, Lösegelderpressung, Mord. Dafür braucht er vor allem die bedingungslose Unterstützung seines ältesten Sohnes Alejandro, der für ihn geeignete Opfer ausfindig macht. Als Star der Rugby-Nationalmannschaft ist dieser durch seine Berühmtheit über jeden Verdacht erhaben. Doch als Alejandro sich verliebt und das makabre Familienbusiness in Frage stellt, droht die Fassade zu bröckeln. Der Thriller des argentinischen Regisseurs Pablo Trapero beruht auf einem wahren Kriminalfall.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

Das brandneue Testament

Kino/ DAS BRANDNEUE TESTAMENT

Gott existiert. In Brüssel.

15. Dezember 2016, 20:00

Trailer zum Film

Belgien, Frankreich, Luxemburg 2015, 105 min, FSK: 12

R: Jaco Van Dormael D: Pili Groyne, Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve u.a.

Gott lebt in Brüssel, hat dauerhaft schlechte Laune und lässt diese bevorzugt an der Menschheit aus. Zuhause tyrannisiert er seine Frau und Tochter Éa. Sohn Jesus Christus hat sich bereits aus dem Staub gemacht. Irgendwann hat auch Éa die Nase voll. Höchste Zeit für eine Lektion, findet sie. Und hackt sich in Gottes Computer ein. Die geheimste seiner geheimen Dateien, die Todesdaten aller Menschen, ist schnell geöffnet. Per SMS erfährt jeder Mensch, wie lange er noch zu leben hat. Was dazu führt, dass die Menschlinge sich ihrer Endlichkeit bewusst werden und ihre Restzeit zum eigenen Vergnügen zu nutzen wissen. Danach macht Éa sich auf die Suche nach sechs weiteren Aposteln, um deren Geschichten als brandneues Testament aufzuschreiben. Doch Gott ist der Meinung, dass er auch noch ein gewaltiges Wort mitzureden hat… Van Dormael kennt kein Zögern, wenn es um die filmische Umsetzung der naheliegendsten Gedanken und der Buchstäblichkeit in Sachen Religion geht.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

Der Kuaför aus der Keupstraße

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Eine Chronik des Versagens

17. November 2016, 20:00

Trailer zum Film

In Kooperation mit dem Wahlkreisbüro Jürgen Suhr, MdL, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zeigen wir in Anwesenheit des Drehbuchautors Maik Baumgärtner Der Kuaför aus der Keupstraße.

Deutschland 2015, 92 min, FSK: o.A.

R: Andreas Maus u.a.

Der Mittwochnachmittag ist mit Bedacht gewählt. Vor und in dem Friseurgeschäft der Brüder Özcan und Hasan Yildirim ist viel los, als sich am 9. Juni 2004 plötzlich 700 zehn Zentimeter lange Tischlernägel mit einer Reichweite von 250 Metern in Projektile verwandeln. Sie verletzen 22 Menschen. So infam der Anschlag ist, so skandalös der Verlauf der Ermittlungen: Verdächtigt werden die Opfer. Erst 2011 wird mit den Enthüllungen über die rechtsextreme terroristische Vereinigung “Nationalsozialistischer Untergrund” auch diese Tat aufgedeckt. Der Prozess dauert bis heute an. In seinem Dokumentarfilm gibt Regisseur Andreas Maus jenen eine Stimme, die lange niemand hören wollte. Die von ihm angewandten Erzählstrategien wollen Distanz schaffen, bewusst nicht emotionalisieren, sondern frei legen, mit welcher Systematik vertuscht, verschwiegen und verdrängt wurde.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

Grüsse aus Fukushima

GRÜSSE AUS FUKUSHIMA

Egal woher wir kommen. Wir können einander helfen

03. November 2016, 20:00

Trailer zum Film

Deutschland 2016, 108 min, FSK: 12

R: Doris Dörrie D: Rosalie Thomass, Moshe Cohen, Kaori Momoi u.a.

Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen reist die junge Deutsche Marie nach Fukushima. Als Clown will sie den restlichen Bewohnern, die immer noch in Notunterkünften wohnen, ein wenig Freude bringen. Eine Aufgabe, für die Marie überhaupt nicht geeignet ist. Doch bevor Sie erneut davon läuft, beschließt sie, bei der störrischen alten Satomi zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die ihr völlig zerstörtes Haus in der Sperrzone wieder aufbauen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die beide – jede auf ihre Art- in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien. Fünf Jahre nach dem Erdbeben ist Regisseurin Doris Dörrie ins Katastrophengebiet gereist. Mit ruhigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen und bedrückenden Bildern der Katastrophenlandschaft, nur noch von den Geistern der Toten bevölkert, gelingt ihr eine stimmige Verbindung klassischer japanischer und der eigenen Bildsprache.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

Hello, I Am David! Eine Reise mit David Helfgott

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Genie und Wahnsinn am Klavier

13. Oktober 2016, 20:00

Trailer zum Film

Deutschland 2015, 100 min, FSK: o.A.

R: Cosima Lange

David Helfgott ist einer der außergewöhnlichsten Pianisten unserer Zeit: Als Wunderkind gefeiert, Meisterschüler am Royal College of Music in London, mit 23 ein triumphaler Auftritt in der Royal Albert Hall, verbringt er nach einem Nervenzusammenbruch viele Jahre in psychiatrischen Kliniken. Der Umschwung kommt, als David Helfgott 1984 Gillian kennenlernt, seine große Liebe und spätere Ehefrau. Mit Gillians Hilfe kehrt er ins Leben zurück – und findet das wieder, worum er so lange gekämpft hat: seine „innere Musik“. 1986 gelingt ihm die gefeierte Rückkehr in die Konzertsäle. Regisseurin Cosima Lange begleitet ihn und seine Frau Gillian auf Europatour mit den Stuttgarter Symphonikern und sagt: „Ich durfte einen Menschen kennenlernen, der verletzbar und naiv wie ein Kind wirkt, der die Intelligenz und das Klavierspiel eines Genies besitzt und die Exzentrik eines Wahnsinnigen.“ Wir erleben David Helfgott in all seiner ansteckenden Emotionalität, Tiefe, Leidenschaft und Impulsivität.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

A Perfect Day

Film/ A Perfect Day

Hilfe, die Helfer kommen!

6. Oktober 2016, 20:00

Trailer zum Film

Spanien 2015, 106 min, FSK: 12

R: Fernando León de Aranoa, D: Benicio Del Toro, Tim Robbins, Olga Kurylenko, Mélanie Thierry u.a.

Irgendwo auf dem Balkan im Jahre 1995 siedelt Fernando León de Aranoa seine schwarze Komödie an. Der Krieg ist zwar offiziell zu Ende, aber Frieden noch nicht in Sicht. Im Zentrum steht eine Gruppe humanitärer Helfer, die zu einem Brunnen gerufen werden, in dem die Leiche eines Mannes schwimmt – ein bewährtes Mittel, um die Wasserversorgung des Gegners zu verseuchen. Der Tote muss innerhalb von 24 Stunden geborgen werden. Allein es fehlt ein Seil, um den Körper herauszuziehen. Und so machen sich der erfahrene Einsatzleiter Mambrú und sein Team auf, um es zu besorgen. Auf einer Buchvorlage der Ärzte-ohne-Grenzen-Aktivistin Paula Farias beruhend verliert sich der eindringliche Antikriegsfilm trotz hoher Pointendichte weder in Veralberung noch in Zynismus. Auf Momente, die vom Schrecken des Kriegs beherrscht sind, folgen Szenen, in denen Humor zur einzig wirksamen Waffe gegen die herrschenden Verhältnisse wird.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi