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Die langen hellen Tage

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… ein Stein, wem da das Herz nicht aufgeht

05. März 2015, 20:00

Trailer zum Film

Georgien, Frankreich, D 2013, 102 min, OmU, FSK: o.A.

R: Simon Groß, Nana Ekvtimishvili D: Lika Babluani, Mariam Bokeria, Zurab Gogdaladze u.a.

Tiflis, während der heißen, langen, hellen Sommertage 1992: Eka und Natia sind 14, die Sowjetunion ist gerade Geschichte, Georgien unabhängig geworden. Es ist eine chaotische Zeit, in der keine Regeln zu gelten scheinen. In diesem Durcheinander sind die Mädchen auf sich allein gestellt. Die Erwachsenen sind mit sich selbst beschäftigt und als Vorbilder unbrauchbar geworden. Eka und Natia sind aber auch ganz normale Teenager, die Spaß haben wollen. Nana Ekvtimishvili, selbst im Tiflis der 1990er aufgewachsen, und Simon Groß zeigen auch das Untergehen einer Männerwelt. Kaum ein Mann, der nicht betrunken ist, im Gefängnis sitzt oder im Krieg verschwindet. Natürlich ist am Ende keineswegs alles gut, aber die Mädchen sind stark geworden, Eka und Natia sind zu jungen Frauen heran- und über gesellschaftliche Konventionen hinausgewachsen und haben schließlich die Kette der Gewalt ganz ohne fremde Hilfe durchbrochen.

Termin: 05. März 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Finding Vivian Maier

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Durch die Augen einer Unsichtbaren

19. März 2015, 20:00

Trailer zum Film

USA 2013, 84 min, OmU, FSK: o.A.

R: John Maloof, Charlie Siskel

Vivian Maier lebte als Nanny in Chicago und New York. Sie galt als exzentrische Frau, die nie ohne ihre Kamera das Haus verließ. Mit den in ihre Obhut gegebenen Kindern unternahm sie Streifzüge, auch in Stadtteile, in der weniger Privilegierte lebten. Regisseur John Maloof entdeckte zufällig bei einer Auktion die überwältigende Anzahl von Fotos, die Vivian Maier hinterließ. Über 100.000 Negative hat Maier, die 1926 in New York geboren wurde, zu Lebzeiten aufgenommen. Nur einen Bruchteil davon hat sie entwickeln lassen – und diese wenigen Abzüge niemandem gezeigt. Der Dokumentarfilm ist die spannende Spurensuche im Leben einer Frau, die ihre Umwelt in bewegenden Momenten auf ihren Fotos festhielt – selbst aber keine Spuren hinterließ. Heute gilt Vivian Maier als eine der wichtigsten Street Photographer des 20. Jahrhunderts.

Termin: 19. März 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Vielen Dank für Nichts

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Mitleid? Nein, danke!

19. Februar 2015, 20:00

Trailer zum Film

Schweiz, D 2013, 95 min, FSK: 6

R: Oliver Paulus, Stefan Hillebrand D: Joel Basman, Anna Unterberger, Nikki Rappel u.a.

Valentin ist seit einem Snowboard-Unfall querschnittgelähmt. Mit seinem Schicksal hat er sich noch lange nicht abgefunden. Und die anderen „Vollspasten“ in seiner therapeutischen Theatergruppe gehen ihm gehörig auf den Senkel. Er taut erst auf, als er die schöne Therapeutin Mira kennenlernt. Um sie zu beeindrucken, will Valentin die Tankstelle überfallen, in der ihr unsensibler Freund arbeitet. Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus als Komplizen an, und Valentin entdeckt, dass seine Mitstreiter zwar behindert, aber keineswegs bescheuert sind. Sie spüren ihre Einschränkungen meist überdeutlich, aber sie wollen sich das Leben nicht aus der Hand nehmen lassen. Meisterhaft balancieren Stefan Hillebrand und Oliver Paulus wahnwitzige Ideen und schmerzliche Tragik aus – schonungslos und politisch völlig unkorrekt.

Termin: 19. Februar 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Phoenix

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Auf der Suche nach dem verlorenen Ich

12. Februar 2015, 20:00

 

Trailer zum Film

Deutschland 2014, 98 min, FSK: 12

R: Christian Petzold D: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Imogen Kogge u.a.

Juni 1945. Schwer verletzt, mit zerstörtem Gesicht wird die Auschwitz-Überlebende Nelly in die alte Heimat Berlin gebracht. Kaum genesen von der Gesichtsoperation, macht sich Nelly auf die Suche nach Johnny, ihrem Mann, der sie durch sein Festhalten an ihrer Ehe lange vor der Verfolgung geschützt hatte. Als Nelly ihn endlich aufspürt, erkennt er sie nicht wieder. Wegen der großen Ähnlichkeit schlägt er ihr aber vor, in die Rolle seiner tot geglaubten Frau zu schlüpfen, um sich das Erbe der im Holocaust ermordeten Familie Nellys zu sichern. Nelly lässt sich darauf ein. Sie wird ihre eigene Doppelgängerin. Sie möchte wissen, ob Johnny sie geliebt oder ob er sie verraten hat. Petzold erzählt die ganze Geschichte auf ein Ende hin, das einem den Atem verschlägt – provokant, virtuos, zwischen Melodram und Film Noir.

Termin: 12. Februar 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Wir sind jung. Wir sind stark.

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Rostock-Lichtenhagen, 1992

05. Februar 2015, 20:00

In Anwesenheit des Autors, eines Darstellers und des ehemaligen  Ausländerbeauftragten der Stadt Rostock zeigen wir Wir sind jung. Wir sind stark. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Trailer zum Film

D 2014, 128 min, FSK: 12
R: Burhan Qurbani  D: Jonas Nay, Joel Basman, Saskia Rosendahl, Trang Le Hong, Devid Striesow, Paul Gäbler, u.a.

„Wir sind jung. Wir sind stark.“ erzählt die Geschichte des 24. August 1992 aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Menschen. Sie alle eint die Sehnsucht nach einer Heimat, Liebe und Anerkennung. Doch am Ende dieses Tages werden einige von ihnen um ihr Leben fürchten, während andere Molotow-Cocktails werfen und Interviews geben. „Wir sind jung. Wir sind stark.“ zeigt, wie eine Gesellschaft vor den Augen der Weltpresse, in einer der schlimmsten Ausschreitungen der deutschen Nachkriegsgeschichte, moralisch gegen die Wand fährt.

»Qurbani erzählt einfach auf eindringliche und manchmal überraschende Weise. So ist der Film selbst dann, wenn die Masse ihren Hass herausschreit, erstaunlich leise und hallt im Zuschauer umso lauter wider. WIR SIND JUNG, WIR SIND STARK heißt der Film, den man hören und sehen sollte.« (ZDF Heute Journal)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Wahlkreisbüro Jürgen Suhr, MdL, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

 

Termin: 05. Februar 2015, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Good Vibrations

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Punk im Zentrum des Terrors

22. Januar 2015, 20:00

Trailer zum Film

Irland, Großbritannien 2012, 103 min, FSK: 6

R: Lisa Barros D’Sa, Glenn Leyburn  D: Richard Dormer, Jodie Whittaker, Dylan Moran u.a.

Was leicht ein weiteres Drama vor dem Hintergrund des Nordirlandkonflikts hätte werden können, ist eine wahre Geschichte, die mit viel trockenem Humor und gutem Sound den unverwüstlichen Optimismus ihres Protagonisten Terri Hooley feiert. Trotzig hat er Mitte der siebziger Jahre im von Bomben erschütterten Belfast den Plattenladen Good Vibrations eröffnet, ein Musiklabel gegründet und damit den Grundstein für den Belfast Punk gelegt. Der Laden wird zum Refugium für Andersdenkende, zum einzigen Ort in Belfast, an dem sich Protestanten und Katholiken friedlich begegnen. Doch Punk funktioniert im von Gewalt beherrschten Belfast unter umgekehrten Vorzeichen. Für “No Future”-Provokationen ist kein Platz, wenn die Jugend tatsächlich keine Zukunft hat. Das hat auch der legendäre BBC-DJ John Peel erkannt, der 1978 etwas macht, was er noch nie getan hat: Er spielt die erste von Hooley selbst produzierte Single der Undertones gleich zweimal nacheinander.

Termin: 22. Januar 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi