Presse

Liebe Pressemitarbeiter, hier finden Sie eine Auswahl an Material, welches Sie in Ihren Publikationen verwenden können…

BLENDWERK – Typo

Sehr darüber freune würden wir uns, wenn Sie wie folgt unseren Namen schreiben könnten…
Filmclub BLENDWERK …also den letzen Teil – BLENDWERK – Versal auszeichnen!

BLENDWERK – Logo

Logo – Filmclub BLENDWERK 1283×1993
Logo – Filmclub BLENDWERK 642×992
Logo – Filmclub BLENDWERK 496×321

Förderverein St. Jakobi – Logo

Logo – Förderverein St.Jakobi – 5476×1993
Logo – Förderverein St. Jakobi – 2726×992
Logo – Förderverein St. Jakobi – 882×321

Programmhefte

Programm Filmclub BLENDWERK 2012 Janaur – März
Programm Filmclub BLENDWERK 2011 Oktober – Dezember
Programm Filmclub BLENDWERK 2011 August – Oktober
Programm Filmclub BLENDWERK 2011 Mai – Juli
Programm Filmclub BLENDWERK 2009 September – November
Programm Filmclub BLENDWERK 2009 Mai – Juli
Programm Filmclub BLENDWERK 2009 März – April

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Drei

Ménage à trois

09. Februar 2012, 20:00

Produktion: Deutschland 2010, 119 min
Regie: Tom Tykwer
Darsteller: Sebastian Schipper, Angela Winkler, Devid Striesow, Sophie Rois, Annedore Kleist u.a.

Seit 20 Jahren sind Hanna und Simon ein Paar. Sie leben nebeneinander und miteinander, sind attraktiv, modern, gereift, kinderlos, kultiviert, ernüchtert. Bis sich beide, ohne voneinander zu wissen, in denselben Mann verlieben. Adam Born, Stammzellenforscher. Heimlich führen sie ihre Affären mit Adam, nicht ahnend, wie sehr das Geheimnis, das sie voreinander haben, sie miteinander verbindet. Sex-Klamauk oder Erotik-Drama? Ironisches Berlin-Mitte-Porträt oder kompromisslose Akademiker-Innenschau? Tom Tykwer hält geschickt die Balance. Er zeigt die Pannen seiner Charaktere auf amourösem Felde, führt sie in ihrer Bildungs- und Kunstgefräßigkeit vor. Gleichzeitig setzt er jede ihrer Tastbewegungen zum anderen oder gleichen Geschlecht mit heiligem Ernst in Szene.

Termine(e): 09. Februar 2012, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Gigante

Der Riese mit dem Herzen aus Gold

01. März 2012, 20:00

Produktion: Argentinien, Uruguay, D, Niederlande 2008, 88 min
Regie: Adrián Biniez
Darsteller: Horacio Camandulle, Leonor Svarcas, Néstor Guzzini, Federico García, Fabiana Charlo u.a.

Der schüchterne bullige Jara arbeitet als Wachmann in einem Supermarkt. Eines Nachts erblickt er auf dem Bildschirm die neue Putzfrau Julia, und plötzlich gerät der regelmäßige Lebenstakt des Heavy-Metal- und Kreuzworträtsel-Fans aus dem Gleichgewicht. Gebannt vom Bild der schönsten aller Putzfrauen heftet er sich an ihre zauberhaften Fersen. Als Julia in Folge eines Mitarbeiterstreiks entlassen wird, muss Jara sich entscheiden – seine Sehnsucht aufzugeben oder sich ihr zu stellen. Regisseur Adrián Biniez erzählt mit wunderbar trockenem Humor eine einfühlsame und subversive Komödie über die Liebe und die vielen kleinen und großen Schwierigkeiten auf dem Weg zu ihr.

Termine(e): 01. März 2012, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Ein Tick anders

Schluckauf im Gehirn

08. März 2012, 20:00

Produktion: Deutschland 2010, 87 min
Regie: Andi Rogenhagen
Darsteller: Jasna Fritzi Bauer, Waldemar Kobus, Victoria Trauttmansdorff, Stefan Kurt, Renate Delfs u.a.

Die siebzehnjährige Eva leidet unter Tourette. Manchmal treiben ihre Tics sie in den Wahnsinn, doch eigentlich ist sie glücklich. Denn im Kreise ihrer Familie akzeptiert jeder sie, wie sie ist. Erst als ihr Vater seinen Job verliert, gerät die familiäre Balance aus dem Lot: Gemeinsam mit ihrer kauzigen Oma und ihrem durchgeknallten Onkel versucht Eva bei der Existenzsicherung zu helfen, was zusehends ins Chaos führt… Eine anarchische, überdrehte, unbändige und zartfühlende Familienkomödie über Liebe, Toleranz und die vielleicht verrückteste Krankheit der Welt – das Tourette-Syndrom.

Termine(e): 08. März 2012, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Nader und Simin – Eine Trennung

Irans zerrissene Gesellschaft

22. März 2012, 20:00

Produktion: Iran 2011, 123 min
Regie: Asghar Farhadi
Darsteller: Sareh Bayat, Sarina Farhadi, Peyman Moadi, Ali-Asghar Shahbazi, Leila Hatami u.a.

Simin will sich von ihrem Ehemann Nader scheiden lassen, um mit ihrer Tochter ins Ausland zu gehen. Doch Nader will seinen an Alzheimer erkrankten Vater nicht allein zurücklassen. Als Simin auszieht, stellt Nader eine Pflegerin für ihn ein. Als Nader erfährt, dass die überforderte Helferin den Vater vernachlässigt, kommt es zu einer Kurzschlussreaktion. Nader wird wegen Mordes angeklagt. Recht oder Unrecht? Sünde oder ein Akt der Barmherzigkeit? Diese Fragen ziehen sich durch den Film wie ein Gespinst undurchsichtiger Fäden, in dem sich am Ende alle Beteiligten unrettbar verfangen. Sozialdrama, Kriminalfall und menschliche Tragödie verknüpft Farhadi zu einem unter die Haut gehenden Porträt der iranischen Gesellschaft.

Termine(e): 22. März 2012, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Die Beschissenheit der Dinge

Dem Leben Spaß abringen

Produktion: Belgien 2009, 108 min
Regie: Felix van Groeningen
Darsteller: Kenneth Vanbaeden, Valentijn Dhaenens, Koen De Graeve, Wouter Hendrickx, Johan Heldenbergh u.a.

Der 13-jährige Gunther Strobbe lebt mit seinem Vater, einem Säufer, und drei ebenso abgewrackten Onkeln bei seiner liebenswürdigen Großmutter. Die vier Männer sind mit wenig anderem beschäftigt, als die Ehre der Strobbes in der Dorfkneipe und bei  Großereignissen wie einem Nacktfahrradrennen zu verteidigen. Die Bedürfnisse des 13-Jährigen werden rücksichtslos übergangen. Erst als Gunther in ein Internat kommt, kann er dort, in der Sicherheit fester Strukturen, in Ruhe lernen und damit beginnen, sein Leben zu ordnen. Der Film basiert auf dem autobiographischen Bestsellerroman von Dimitri Verhulst über seine Jugend und ist nichts für Zartbesaitete. Szenen großer Zärtlichkeit schlagen unvermittelt um in Gewalt. Hinter Momenten lakonischen Witzes lauert stets die Traurigkeit eines verkorksten Lebens. In Cannes gab es dafür den Prix Art et Essai.

Termine(e): 26. Januar 2012, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Waste Land

Kunstwerke aus Müll

Produktion: Großbritannien, Brasilien 2010, 98 min
Regie: Lucy Walker

Der renommierte Künstler Vik Muniz kehrt von Brooklyn zu seinen brasilianischen Wurzeln zurück, um Kunst zu schaffen auf der größten Müllkippe der Welt – Jardim Gramacho, gelegen an der Peripherie von Rio de Janeiro. Dort verdienen „Catadores“ ihren Lebensunterhalt durch das Sammeln recyclebarer Wertstoffe. Zwischen Armut, Dreck und Verwesung begegnet Muniz Menschen voller Optimismus und Stolz, die über Macchiavelli und die Würde der Arbeit philosophieren, eine Bibliothek einrichten und eine Gewerkschaft gründen. Zusammen mit ihnen arbeitet er an überdimensionalen Abfall-Portraits. In ihrer mehrfach ausgezeichneten Dokumentation erzählt Lucy Walker vom Müll, von lebensbejahenden, fröhlichen Individuen und von den Kunstwerken, die sie schaffen.

Termine(e): 12. Januar 2012, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Pina

Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren

Produktion: Deutschland 2011, 100 min
Regie: Wim Wenders

Ein Film mit Pina Bausch sollte es eigentlich werden, den Wim Wenders geplant hatte, doch der überraschende Tod der Tänzerin und Choreographin kam dazwischen und sorgte dafür, dass dies nun ein Film für Pina und all ihre Fans, aber auch für jeden Tanzinteressierten geworden ist. Zusammen mit dem Tanztheater Wuppertal entstand eine sinnliche, bildgewaltige Entdeckungsreise mitten hinein auf die Bühne und hinaus aus dem Theater in die Stadt und das Umland von Wuppertal – den Ort, der 35 Jahre für Pina Bausch Heimat und Zentrum ihres kreativen Schaffens war. Getanzt wird zu den Choreographien „Le Sacre du Printemps“, „Vollmond“, „Café Müller“ und „Kontakthof“, die Wim Wenders noch zusammen mit Bausch aussuchte.

Termine(e): 22. Dezember 2011 – Kulturkirche St. Jakobi

The Tree of Life

Elektrisiert vom Wunder Leben

Produktion: USA 2011, 138 min
Regie: Terrence Malick
Darsteller: Sean Penn, Brad Pitt, Fiona Shaw, Jessica Chastain, Kari Matchett u.a.

Amerika in den fünfziger Jahren, in der Zeit von grenzenlosem Wachstum und Wohlstand. Drei Jungen spielen im Garten, Vater und Mutter O’Brien blicken mit Wohlgefallen auf ihre Kinder, das Licht scheint weich, gütig und sanft. Dann ein brutaler Zeitsprung: Die Mutter erhält ein Telegramm: Ihr zweitgeborener Sohn ist tot. Jack, der ältere Bruder, erzählt die Geschichte des familiären Zerfalls, die Chronik eines unabwendbaren Todes. Der Vater, der seine Kinder auf einen harten Überlebenskampf in einer gnadenlosen Welt einstimmen will, quält und demütigt sie mit einer Gewalt, die ihre ätherisch-madonnenhafte Mutter durch Liebe nicht ausgleichen kann. Das weltumspannende, das die Welt zusammenhaltende Wesen vom Lebensbaum ist die Ausgangsidee, die Terrence Malick auf eine scheinbar ganz normale Familie überträgt. Er unternimmt mit seinem verfilmten Bewusstseinsstrom voller Erinnerungsfetzen und unendlich schöner Bilder nichts weniger als den Versuch, Schöpfung und Evolution mit filmischen Mitteln miteinander zu vereinbaren, auf der Suche nach Sinn, vielleicht nach Gott.

Termine(e): 08. Dezember 2011, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Women Without Men

Wundersame Freundschaften

Produktion: Deutschland, Frankreich, Österreich 2009, 95 min
Regie: Shirin Neshat, Asghar Faradi
Darsteller: Orsolya Tóth, Shabnam Toloui, Tahmoures Tehrani, Arita Shahrzad, Pegah Ferydoni, Mina Azarian u.a.

Ein wunderschöner Garten vor den Toren Teherans. Hier treffen sich vier Frauen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten – die kunstliebende Fakhri, die junge Prostituierte Zarin, die politische Aktivistin Munis und deren konservativ-religiöse Freundin Faezeh. Das Chaos, das nach einem Militärputsch in den Straßen Teherans herrscht, hat sie an diesem Ort zufällig zusammengeführt. Sie finden Schutz in einer Natur, die in ihrer spirituellen Schönheit die Seele zu heilen scheint. In einem verborgenen Landhaus inmitten des paradiesisch anmutenden Gartens erleben die vier Frauen für einen kurzen Moment das, wonach sich jede von ihnen sehnt und wofür jede von ihnen kämpft: Lebensfreude, Freiheit und das Gefühl von Glück. Dem ersten Spielfilm der Videokünstlerin Shirin Neshat liegt der gleichnamige Roman der iranischen Schriftstellerin Sharnush Parsipur zugrunde, der sich offen mit Fragen der kulturellen und geschlechtlichen Unterdrückung, denen Frauen in der iranischen Gesellschaft ausgesetzt sind, und der Aufarbeitung der politischen Umstände 1953 beschäftigt.

Termine(e): 24. November 2011, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Das ganze Leben liegt vor Dir

Bella Italia, das war einmal

Produktion: Italien 2008, 117 min
Regie: Paolo Virzí
Darsteller: Elio Germano, Valerio Mastandrea, Sabrina Ferilli, Massimo Ghini, Isabella Ragonese u.a.

Marta ist jung, schön und hat soeben sehr erfolgreich ihr Philosophiestudium abgeschlossen. Sie hat ihr ganzes Leben noch vor sich. Doch Marta hat Probleme einen Job zu finden, bis sie schließlich in einem Call-Center landet. Die Arbeit und vor allem das Unternehmen selber entpuppen sich als sehr seltsam. Gemeinsam singt man morgens Motivationslieder, und Kollegen, die die Quoten nicht schaffen, werden fristlos vor die Tür gesetzt. Erstaunlich heiter und voller Lebenslust erzählt Paolo Virzì von Studienabgängern, die keinen Job finden, von Firmen, die mit allen Methoden das Letzte aus ihren Mitarbeitern herauspressen, von den vielen kleinen Enttäuschungen und Demütigungen auf dem Weg ins Berufsleben. Tanz- und Songeinlagen à la Bollywood sowie der schrille und unbekümmerte Stilmix sorgen für Leichtigkeit trotz des ernsten Themas. Paolo Virzìs Satire zeigt Berlusconis Italien, das Italien der Fernsehshows, der Schönheitsoperationen und der Klatschblätter; das Italien, das mittlerweile amerikanischer ist, als es Amerika jemals war.

Termine(e): 10. November 2011, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi