El Clan

el_clan_1

Ein mörderischer Familienbetrieb

01. Dezember 2016, 20:00

Trailer zum Film

Argentinien, Spanien 2014, 108 min, FSK: 16

R: Pablo Trapero D: Guillermo Francella, Peter Lanzani, Lili Popovich u.a.

Argentinien in den frühen Achtzigern. Die Puccios leben in einem gutbürgerlichen Stadtteil in Buenos Aires, nach außen wirken sie wie eine ganz normale Großfamilie. Doch der Schein trügt. Im Verborgenen führt Patriarch Arquímedes Puccio die dunklen Geschäfte der Familie: Kidnapping, Lösegelderpressung, Mord. Dafür braucht er vor allem die bedingungslose Unterstützung seines ältesten Sohnes Alejandro, der für ihn geeignete Opfer ausfindig macht. Als Star der Rugby-Nationalmannschaft ist dieser durch seine Berühmtheit über jeden Verdacht erhaben. Doch als Alejandro sich verliebt und das makabre Familienbusiness in Frage stellt, droht die Fassade zu bröckeln. Der Thriller des argentinischen Regisseurs Pablo Trapero beruht auf einem wahren Kriminalfall.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

A Perfect Day

Film/ A Perfect Day

Hilfe, die Helfer kommen!

6. Oktober 2016, 20:00

Trailer zum Film

Spanien 2015, 106 min, FSK: 12

R: Fernando León de Aranoa, D: Benicio Del Toro, Tim Robbins, Olga Kurylenko, Mélanie Thierry u.a.

Irgendwo auf dem Balkan im Jahre 1995 siedelt Fernando León de Aranoa seine schwarze Komödie an. Der Krieg ist zwar offiziell zu Ende, aber Frieden noch nicht in Sicht. Im Zentrum steht eine Gruppe humanitärer Helfer, die zu einem Brunnen gerufen werden, in dem die Leiche eines Mannes schwimmt – ein bewährtes Mittel, um die Wasserversorgung des Gegners zu verseuchen. Der Tote muss innerhalb von 24 Stunden geborgen werden. Allein es fehlt ein Seil, um den Körper herauszuziehen. Und so machen sich der erfahrene Einsatzleiter Mambrú und sein Team auf, um es zu besorgen. Auf einer Buchvorlage der Ärzte-ohne-Grenzen-Aktivistin Paula Farias beruhend verliert sich der eindringliche Antikriegsfilm trotz hoher Pointendichte weder in Veralberung noch in Zynismus. Auf Momente, die vom Schrecken des Kriegs beherrscht sind, folgen Szenen, in denen Humor zur einzig wirksamen Waffe gegen die herrschenden Verhältnisse wird.

Spielstätte: Kulturkirche St. Jakobi

A Perfect Day

Film/ A Perfect Day

Hilfe, die Helfer kommen!

26. Mai 2016, 20:00

Trailer zum Film

Spanien 2015, 106 min, FSK: 12

R: Fernando León de Aranoa D: Benicio Del Toro, Tim Robbins, Olga Kurylenko, Mélanie Thierry u.a.

Irgendwo auf dem Balkan im Jahre 1995 siedelt Fernando León de Aranoa seine schwarze Komödie an. Der Krieg ist zwar offiziell zu Ende, aber Frieden noch nicht in Sicht. Im Zentrum steht eine Gruppe humanitärer Helfer, die zu einem Brunnen gerufen werden, in dem die Leiche eines Mannes schwimmt – ein bewährtes Mittel, um die Wasserversorgung des Gegners zu verseuchen. Der Tote muss innerhalb von 24 Stunden geborgen werden. Allein es fehlt ein Seil, um den Körper herauszuziehen. Und so machen sich der erfahrene Einsatzleiter Mambrú und sein Team auf, um es zu besorgen. Auf einer Buchvorlage der Ärzte-ohne-Grenzen-Aktivistin Paula Farias beruhend verliert sich der eindringliche Antikriegsfilm trotz hoher Pointendichte weder in Veralberung noch in Zynismus. Auf Momente, die vom Schrecken des Kriegs beherrscht sind, folgen Szenen, in denen Humor zur einzig wirksamen Waffe gegen die herrschenden Verhältnisse wird.

Termin: 26. Mai 2016, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Ein Freitag in Barcelona

freitagbarcelona_1

Der Mann, das verstörte Geschlecht

06. Februar 2014, 20:00

Trailer zum Film

Spanien 2012, 95 min, OmU, FSK: o.A.

R: Cesc Gay D: Ricardo Darín, Luis Tosar, Javier Cámara, Eduardo Noriega, Leonor Watling u.a.

J. hat scheinbar alles, eine tolle Familie, einen guten Job, leidet aber dennoch an Phobien. E. ist nichts geblieben – geschieden und ohne einen Cent wohnt er wieder bei seiner Mutter. S. bringt endlich den Mut auf, seine Exfrau um eine zweite Chance zu bitten. Der depressive G. observiert gerade das Haus des Geliebten seiner Ehefrau. Die Männer in Cesc Gays Film bleiben namenlos – inmitten selbstbewusster Saras, Marías und Elenas. Sie haben gelernt, dass der moderne Mann einfühlsam ist, dass er sich zurücknimmt. Doch sie verwechseln Empathie mit Selbstmitleid. Ironisches Porträt über Männer diesseits und jenseits der Midlife-Crisis – rastlos, verwirrt und verloren, auf der Suche nach einer neuen Identität, über ihre Neurosen, Ängste und Schwächen und den Versuch, das Beste daraus zu machen – mit bissigem Humor, eindringlichen Charakteren und einer erstklassigen Besetzung.

Termin: 06. Februar 2014, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Und dann der Regen – También la lluvia

Sozialdrama als Spannungsthriller

29. November 2012, 20:00

Frankreich, Spanien, Mexiko 2010, 103 min, FSK: 12

R: Iciar Bollain D: Luis Tosar, Karra Elejalde, Gael Garcia Bernal, Cassandra Ciangherotti, Juan Carlos Aduviri, u.a.

Produzent Costa und Sebastián, ein junger, idealistischer Regisseur aus Spanien planen einen Film über die Kolonisierung Lateinamerikas, die Rolle der katholischen Kirche und die brutale Ausbeutung der Indios durch die Eroberer. Um die Kosten niedrig zu halten, drehen sie im bolivianischen Hochland, in der Andenstadt Cochabamba. Hier sehen sie sich mit sehr realen Konquistadoren konfrontiert. Ein multinationales Konsortium hat die örtliche Wasserversorgung erworben und bringt damit die Bevölkerung gegen sich auf. Nicht nur der Wasserpreis wird enorm erhöht, auch Regenwasser aufzufangen, ist untersagt. Demonstrationen und bürgerkriegsähnliche Zustände gefährden den Drehplan. Vor dem wahren Hintergrund des „Wasserkrieges“ von Cochabamba im Jahr 2000 entwickelt sich eine brillant konstruierte Geschichte, in der es um Ausbeutung, Mut und Ideale geht. Der vielfach preisgekrönte Film lebt von den großartigen Bildern, den bestechenden Darstellern und der hochdramatischen Handlung.

Termin: 29. November 2012, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi

Das Fischkind

Liebe mit Hindernissen

21. Juni 2012, 20:00

Argentinien, Spanien, Frankreich 2009, 96 min, OmU, FSK: 16

R: Lucía Puenzo D: Ines Efron, Carlos Bardem, Pep Munné, Arnaldo André u.a.

Die 20-jährige Lala gehört zur wohlhabenden Schicht in Buenos Aires. Während Lalas Vater das gleichaltrige Hausmädchen Guayí sexuell missbraucht, entsteht zwischen Lala und Guayí eine Liebesbeziehung. Sie planen eine gemeinsame Flucht – über die Grenze nach Paraguay, zum See Ypoá. Doch alles kommt anders: Lalas Vater wird tot aufgefunden, Lala macht sich auf den Weg, ein düsteres Geheimnis aus Guayís Vergangenheit aufzuspüren. Guayí wird als Verdächtige verhaftet… Der nach „XXY“ zweite Spielfilm von Lucía Puenzo, der auf ihrem eigenen Roman basiert, schildert zärtlich und einfühlsam die Handlung zwischen Märchen und Realismus.

Termin: 21. Juni 2012, 20:00 – Kulturkirche St. Jakobi