What the Bleep do we know / Ich weiß, dass ich nichts weiß

Dok-Film über die wichtigsten Fragen des Lebens

Was ist die Realität? Woher wissen wir wirklich, ob wir existieren? Wovon sprechen wir, wenn wir „Ich“ sagen? Gibt es einen Gott und wenn ja, wie können wir uns ihn (oder sie) vorstellen? Das sind neben vielen anderen die wichtigsten Fragen, mit denen sich der Film beschäftigt. Namhafte Experten wie Theoretische Physiker, Philosophen, Neurowissenschaftler und Biologen versuchen ihre Antworten zu geben. Einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme der USA aller Zeiten ist auch gleichzeitig einer der umstrittensten…

USA 2004, 113 min

Regie: William Arntz, Betsy Chasse, Mark Vicente

Interviews: Marlee Matlin, John Ross Bowie, Robert Bailey Jr.

Termin(e): 26. Oktober 2006, 20:00 – Scheelehaus, Stralsund

Havanna Blues

Feurig wie ein Cubanito, stark wie ein Cuba Libre, belebend wie ein Mojito!

Ruy und Tito träumen von einer internationalen Karriere als Musiker. Tagsüber unterhalten sie mit traditionellen kubanischen Liedern die Touristen am Strand, abends proben sie mit ihrer Band eine mitreißende Mischung aus Samba, Salsa und Blues, elektrisch verstärkt und begleitet von den harten Beats moderner Drums. Als Talentsucher eines spanischen Plattenlabels in Havanna Station machen, ergreifen Tito und Ruy ihre Chance: Sie führen die Talent-Scouts Marta und Lorenzo durch die Musikszene von Kubas Hauptstadt. Doch bis zu einem festen Vertrag ist es noch ein weiter Weg…

Spanien / Cuba / Frankreich 2005, 115 min

Regie: Benito Zambrano

Schauspieler: Alberto Yoel Roberto Sanmartín Yailene Sierra Tomás Cao Zenia Marabal Marta Calvó Roger Pera Julie Ladagnous

Termin(e): 12. Oktober 2006, 20:00 – Scheelehaus, Stralsund

Adil geht (Let´s Break)

Unser Beitrag zur Interkulturellen Woche: Zwischen Breakdance und Abschiebung

Adil, Jonni, Elvis und Idris sind mit ihren Familien vor dem Bürgerkrieg in Jugoslawien geflohen und leben seit mehreren Jahren in Altenburg. Sie führen als geduldete Flüchtlinge zwischen zwei Kulturen ein Leben auf Abruf. Die vier Freunde sind leidenschaftliche Breakdance-Fans und trainieren gemeinsam für einen Wettbewerb. Als Adil ausgewiesen werden soll, beschließt Idris, einen Videofilm zu drehen, der Adil nach seiner Abschiebung an die gemeinsame Zeit erinnern soll. In der Jurybegründung des 2005 mit dem Hauptpreis des FilmKunstFests Schwerin ausgezeichneten Films heißt es: „(…) Die Musik und der Tanz der Jugendlichen hat eine Kraft, von der man sich wünscht, dass sie auf eine ganze Generation überspringt, um Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit keine Chance zu geben. (…)“

Deutschland 2005, 93 min

Regie: Esther Gronenborn

Schauspieler: Ali Biryar, Ahmedin Camdzic, Benjamin Berisha, Shemsedin Berisha, Sabine Krause, Leonie Fromme

Termin(e): 28. September 2006, 20:00 – Scheelehasu, Stralsund

Sonja

Findlingspreisträger vom FilmKunstFest Schwerin 2006

In ihrem Freundeskreis spricht Sonja, 16 Jahre alt, erfahren über Sex, aber ihrer besten Freundin Julia erzählt sie, dass sie noch nie mit einem Jungen geschlafen hat nicht mal mit ihrem Freund Anton. Stattdessen bemerkt Sonja ihre neuen Gefühle für Julia… Kirsi Liimatainen über ihren ersten Spielfilm: „Der Ursprung für diese Geschichte liegt in meiner eigenen Jugendzeit in einer kleiner Stadt in Finnland. Unsere Umgebung bestand aus grauen Plattenbauten, aber wir waren 16 und unsere Seelen und unsere Herzen waren voll von glücklichen Farben und unruhigen Träumen…“.

Deutschland 2006, 73 min

Regie: Kirsi Marie Liimatainen

Schauspieler: Sabrina Kruschwitz, Julia Kaufmann, Nadja Engel, Christian Kirste, Joachim Lätsch

Termin(e): 14. September 2006, 20:00 Regisseurin ist anwesend – Scheelehaus, Stralsund

Factotum

Suff, Sex und andere Lebensinhalte

Charles Bukowskis Alter Ego Henry „Hank“ Chinaski (kongenial besetzt mit Matt Dillon) hält sich mit den verschiedensten Jobs über Wasser, um sich das leisten zu können, was ihn wirklich interessiert: Alkohol, Frauen, Zigaretten, Wetten abschließen und vor allem Geschichten schreiben, die niemand veröffentlichen will. Zwischen Drinks, stupiden Aushilfsjobs und kurzen Affären entfalten sich knappe komische und weniger komische Momentaufnahmen aus dem Leben eines Underdogs, den nach der ersten Veröffentlichung einer Kurzgeschichte plötzlicher Ruhm ereilt. Ihm zur Seite steht seine Bett- und Saufkumpanin, die mit fordernder Selbstverständlichkeit ihre Ansprüche an den Mann bringt. Bent Hamer (Kitchen Stories) verfilmt Charles Bukowskis zweiten Roman als andächtiges und heiter-melancholisches Episodendrama. Hamers lakonischer Humor harmoniert bestens mit dem Erzählstil seines Protagonisten.

Norwegen/USA 2005, 94 min

Regie: Bent Hamer

Schauspieler: Matt Dillon, Lili Taylo,r Marisa Tomei

Termin(e): 29. Juni 2006, 20:00 – Scheelehaus, Stralsund

Die große Stille

Dok-Film über das Leben der Karthäuser

Die Klosteranlage La Grande Chartreuse liegt in der Nähe von Grenoble, umgeben von magischen Berggipfeln. Philip Gröning hat das Leben der Mönche mehrere Monate lang geteilt, hat wie sie in einer Zelle gelebt und nebenher gedreht. Er beschreibt ein Leben, das vom Gebot des Schweigens und von weltlicher Abgeschiedenheit geprägt ist und erzählt von Menschen, die ihre Lebenszeit in aller Klarheit Gott gewidmet haben. Entstanden ist ein schlichter und schöner Film, der den Blick fürs Wesentliche schärft. Ein Film, mehr Meditation als Abbild. Eine Reise in die Stille. Keine Musik, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich immer wiederholende Element des Tages: das Gebet. Erst in der Stille beginnt man zu hören. Erst wenn die Sprache verstummt, beginnt man zu sehen.

Deutschland 2005, 169 min – Achtung Überlänge! – Scheelehaus, Stralsund

Regie: Philip Gröning

Termin(e): 15. Juni 2006, 20:00 Achtung Überlänge! – Scheelehaus, Stralsund